Digitale Stempelkarte · Pilot
Digitale Stempelkarte für Restaurants: in der Wallet statt im Portemonnaie.
Die Papp-Stempelkarte hat ein Problem: Sie liegt zu Hause, in der anderen Jacke oder ist nach dem dritten Stempel verschwunden. Der Gast kommt wieder – und fängt von vorn an. Die digitale Stempelkarte liegt dort, wo das Handy ohnehin ist: in Apple Wallet oder Google Wallet. Hinzugefügt wird sie über einen QR-Code am Tresen oder auf dem Tisch, eine eigene App braucht es nicht. Gestempelt wird beim Bezahlen: Dein Team scannt den Code auf der Karte, gibt ein, wie viel gekauft wurde, und der Gast sieht seinen neuen Stand sofort. Wir befinden uns in der Pilotphase und suchen Betriebe, die die Karte mit uns im Alltag einsetzen.
Als Pilotbetrieb anfragenWas ist die digitale Stempelkarte von Len Digital?
Wann sich eine digitale Stempelkarte lohnt
Eine Stempelkarte aus Pappe funktioniert – solange Gäste sie dabeihaben. Digital wird sie besser, wenn Stammgäste der Kern deines Geschäfts sind.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Geeignet, wenn … | Gäste regelmäßig wiederkommen – Café, Mittagstisch, Imbiss, Bubble Tea, Bäckerei –, eine Papierkarte heute schon im Einsatz ist oder geplant war und du Stammgäste gelegentlich gezielt ansprechen möchtest. |
| Nicht geeignet, wenn … | die meisten Gäste nur einmal kommen, etwa in Lagen mit überwiegend Laufkundschaft aus dem Tourismus. Auch nicht als Ersatz für gutes Essen und guten Service: Eine Prämie holt niemanden zurück, der beim ersten Besuch enttäuscht war. |
| Was wir von dir brauchen | Die Prämie und die Regel dazu (etwa: zehn Stempel, ein Getränk gratis), dein Logo und deine Farben, wer im Team stempeln darf, und eine Person, die im Pilot Rückmeldung gibt. |
| Was am Ende dasteht | Eine Stempelkarte in deinem Auftritt für Apple Wallet und Google Wallet, eine Kassenseite für dein Team zum Scannen und Stempeln, Push-Nachrichten bei neuen Stempeln und bereitstehender Prämie und gedruckte QR-Aufsteller für Tresen oder Tisch. |
| Wo die Grenzen liegen | Keine Anbindung an dein Kassensystem, keine Zahlungsfunktion und keine Garantie für mehr Wiederbesuche. Benachrichtigungen regeln Apple und Google: Hinweise zu Stempeln und Prämie ja, freie Werbe-Pushes auf dem iPhone nicht. |
| Woran der Preis hängt | An der Zahl der Standorte, daran, ob es bei einer Prämienregel bleibt oder mehrere Aktionen laufen sollen, und am Umfang der Gestaltung. Pilotbetriebe erhalten einen vergünstigten Pilotpreis; die Einzelheiten besprechen wir im Erstgespräch. |
| Nächster Schritt | Als Pilotbetrieb anfragen: Wir klären in einem kurzen Gespräch, ob dein Betrieb passt, welche Prämie sinnvoll ist und an welcher Stelle im Ablauf gestempelt wird. |
Benachrichtigungen laufen über Apple Wallet und Google Wallet, und beide setzen Regeln: Auf dem iPhone erscheint ein Hinweis, wenn sich die Karte ändert – etwa bei einem neuen Stempel oder einer bereitstehenden Prämie. Google Wallet erlaubt zusätzlich kurze Nachrichten, höchstens drei pro Tag. Für werbliche Inhalte gelten strengere Regeln (§ 7 UWG, Art. 6 DSGVO); die rechtliche Einordnung gehört zu deiner Rechtsberatung.
Warum die Pappkarte selten bis zur Prämie kommt.
Eine Stempelkarte lohnt sich nur, wenn sie beim nächsten Besuch dabei ist. Genau das ist bei Papier der Schwachpunkt: Sie wird vergessen, verloren oder doppelt angefangen. Dazu kommt, dass du von einer Pappkarte nichts zurückbekommst. Du weißt nicht, wie viele im Umlauf sind, und du kannst niemanden daran erinnern, dass nur noch ein Stempel fehlt.
So läuft es an der Kasse
Vom ersten Besuch bis zur Prämie – ohne App und ohne Konto für den Gast.
1. Karte speichern
Der Gast scannt den QR-Aufsteller am Tresen oder auf dem Tisch und legt die Stempelkarte mit einem Tipp in Apple Wallet oder Google Wallet ab.
2. Beim Bezahlen scannen
Der Gast zeigt seine Karte, dein Team scannt den QR-Code darauf mit Handy oder Tablet und landet direkt auf der Kassenseite deines Betriebs.
3. Menge eintragen
Drei Bubble Teas gekauft? Drei Stempel eintragen, bestätigen, fertig. Die Kassenseite ist nur mit dem Zugang deines Teams erreichbar – ein Gast kann sich nicht selbst stempeln.
4. Stempel erscheinen in der Wallet
Der neue Stand ist sofort auf der Karte des Gastes. Ist die Prämie erreicht, kommt eine Push-Nachricht, und dein Team löst sie beim nächsten Besuch an derselben Kassenseite ein.
Was die digitale Stempelkarte im Betrieb leisten muss
In der Wallet, ohne eigene App: Gäste speichern die Karte per QR-Code in Apple Wallet oder Google Wallet – dort, wo auch Bordkarten und Tickets liegen.
Stempeln beim Bezahlen: Dein Team scannt den QR-Code auf der Karte und trägt ein, wie viel gekauft wurde – schnell genug für die Mittagsspitze.
Push-Nachrichten: Der Gast erfährt, wenn neue Stempel dazukommen und wenn seine Prämie bereitsteht. Aktionen kündigst du direkt auf der Karte an.
In deinem Auftritt: Logo, Farben und Prämie passen zu deinem Betrieb, dazu gedruckte QR-Aufsteller für Tresen und Tisch.
Für welche Betriebe sich das lohnt
Ob Stempelkarte, Treuekarte oder Bonuskarte: Der Maßstab ist, wie oft dieselben Gäste wiederkommen – nicht die Größe des Betriebs.
- Cafés, Bäckereien und Bubble-Tea-Läden mit vielen Stammgästen.
- Mittagstische und Imbisse, deren Gäste mehrmals pro Woche kommen.
- Restaurants, die heute schon eine Papier-Stempelkarte ausgeben.
- Betriebe mit mehreren Standorten, an denen dieselbe Karte gelten soll.
- Weniger sinnvoll in Lagen mit überwiegend einmaligen Gästen.
So läuft der Pilot
1. Kurzes Gespräch
Wir klären, ob dein Betrieb passt, welche Prämie sinnvoll ist und an welcher Stelle gestempelt wird.
2. Karte gestalten
Logo, Farben, Prämienregel und Texte – die Karte sieht in der Wallet nach deinem Betrieb aus.
3. Einrichten und einweisen
QR-Aufsteller für Tresen und Tisch, kurze Einweisung fürs Team, Test mit den ersten Gästen.
4. Mitlaufen und nachschärfen
Im Pilot sammeln wir deine Rückmeldung und die deines Teams. Was im Alltag stört, wird geändert.
Was zum Pilot gehört
Der genaue Umfang wird je Betrieb festgelegt.
- Stempelkarte in deinem Auftritt für Apple Wallet und Google Wallet
- QR-Code zum Speichern der Karte, gedruckt als Aufsteller für Tresen oder Tisch
- Kassenseite für dein Team: Karte scannen, Menge eintragen, Prämie einlösen
- Prämienregel nach deiner Vorgabe, etwa zehn Stempel für eine Prämie
- Push-Nachricht bei neuen Stempeln und wenn eine Prämie bereitsteht
- Übersicht, wie viele Karten im Umlauf sind und wie oft gestempelt wurde
- Optional mehrere Standorte mit derselben Karte
Die Prämie und ihre Bedingungen legst du fest. Wir setzen sie technisch um und gestalten die Karte – was du deinen Gästen versprichst, bleibt deine Entscheidung.
Wo die Grenzen liegen
Damit von Anfang an klar ist, was die Stempelkarte nicht ist:
- Kein Kassensystem und keine Anbindung an deine Kasse. Gestempelt wird über die eigene Kassenseite, unabhängig davon, welche Kasse du nutzt.
- Keine Zahlungsfunktion und kein Gutscheinverkauf.
- Keine Garantie für mehr Wiederbesuche. Die Karte macht es Stammgästen leichter – kommen müssen sie wegen deines Angebots.
- Keine freien Werbe-Pushes auf dem iPhone: Apple lässt Benachrichtigungen nur zu, wenn sich die Karte ändert. Ob und wie du werbliche Nachrichten einsetzt, klärst du mit deiner Rechtsberatung.
- Pilotphase: Der Funktionsumfang entwickelt sich mit den Rückmeldungen der Pilotbetriebe weiter.
Erzähl kurz, wie es bei dir läuft – im Erstgespräch klären wir, ob sich das lohnt.