Individuelle Webapp

    Gastro-Webapp: eine Übersicht für den laufenden Betrieb.

    Für viele Betriebe ist eine eigene Anwendung nicht nötig. Sinnvoll wird sie dort, wo der eigene Ablauf so speziell ist, dass jedes Standardwerkzeug nur zum Teil passt und der Rest in Tabellen und Zurufen landet. Genau für diesen Fall entwickeln wir eine schlanke interne Anwendung im Browser.

    Felix und Huy, Gründer von Len Digital, im Gespräch über digitale Gastronomie

    Felix & Huy

    Deine Experten für digitale Gastronomie

    Was ist der Unterschied zu einer Website?

    Eine Website ist dein öffentlicher Auftritt: Sie erklärt, was es bei dir gibt, und bringt Gäste zu Reservierung oder Bestellung. Eine Webapp ist ein internes Werkzeug für dein Team: Sie zeigt den Zustand des Betriebs – welcher Tisch belegt ist, welche Bestellung offen ist, welche Anfrage noch niemand beantwortet hat. Beides bauen wir, aber es sind unterschiedliche Projekte mit unterschiedlichem Umfang.
    Projekt anfragen

    Woran man merkt, dass eine eigene Anwendung sinnvoll wird.

    Es gibt eine Tabelle, die niemand mehr anfassen will. Es gibt einen Ablauf, den nur zwei Personen wirklich kennen. Es gibt drei Werkzeuge, zwischen denen jemand täglich Daten überträgt. Das sind die Anzeichen. Kein Anzeichen ist der Wunsch, „auch mal etwas Eigenes“ zu haben – davon raten wir ab.

    Wie wir eine Webapp bauen

    Erst der Ablauf, dann die Oberfläche: Wir schreiben auf, welche Zustände es gibt und wer sie ändern darf, bevor irgendetwas entwickelt wird.

    Rollen statt Personen: Service, Küche und Leitung sehen unterschiedliche Ansichten – Zuständigkeit hängt an der Rolle, nicht am Namen.

    Im Browser, ohne Installation: Die Anwendung läuft auf Tablet, Telefon und Rechner, ohne dass jemand etwas installieren muss.

    Klein anfangen: Wir bauen den Teil, der heute am meisten weh tut, und erweitern erst danach.

    Wann sich eine eigene Anwendung lohnt – und wann nicht

    Wir sagen ehrlich ab, wenn ein vorhandenes Werkzeug ausreicht.

    • Sinnvoll: mehrere Standorte, die eine gemeinsame Sicht auf Auslastung und Anfragen brauchen.
    • Sinnvoll: ein Ablauf mit eigenen Zuständen, den kein Standardwerkzeug abbildet.
    • Sinnvoll: eine Tabelle, an der mehrere Personen gleichzeitig arbeiten und die deshalb regelmäßig kaputtgeht.
    • Nicht sinnvoll: eine Aufgabe, für die es ein etabliertes Werkzeug gibt, das ihr nur noch nicht eingerichtet habt.
    • Nicht sinnvoll: ein Wunsch nach Software ohne einen Ablauf, der heute schon klar beschreibbar ist.

    So läuft ein Webapp-Projekt

    1. 1. Ablauf und Zustände

      Wir modellieren gemeinsam, welche Objekte es gibt, welche Zustände sie annehmen und wer sie ändern darf.

    2. 2. Umfang festlegen

      Aus dem Modell wird ein abgegrenzter erster Ausbau mit Festpreis – nicht die Wunschliste, sondern der tragende Kern.

    3. 3. Entwicklung in Abschnitten

      Ihr seht Zwischenstände und könnt gegensteuern, bevor etwas fertig gebaut ist.

    4. 4. Einführung im Team

      Wir begleiten den ersten echten Einsatz und korrigieren, was im Betrieb nicht trägt.

    Mögliche Ansichten und Funktionen

    Bausteine, die in einer solchen Anwendung vorkommen können. Was davon gebaut wird, steht im Angebot – diese Liste ist ein Baukasten, keine Aufzählung umgesetzter Projekte.

    • Tischbelegung mit Raum- und Tagesansicht
    • Reservierungsübersicht mit Status und Anmerkungen
    • Bestellstatus für Küche und Service
    • Rollen und Rechte für Service, Küche und Leitung
    • Standortübersicht für mehrere Betriebe
    • Catering- und Event-Pipeline mit Bearbeitungsstand
    • Einfache Auswertungen über die eigenen Daten, ohne Prognosen

    Wo die Grenzen liegen

    Eine interne Webapp ist ein Arbeitswerkzeug, kein Fachsystem:

    • Keine Kassen-, TSE- oder Fiskalaufzeichnungslösung. Was das für deinen Betrieb bedeutet, gehört mit Steuerberatung und Kassenhersteller geklärt – nicht mit uns.
    • Keine Warenwirtschaft und keine Buchhaltung.
    • Keine eigene Zahlungsabwicklung. Die Anbindung eines etablierten Zahlungsanbieters ist ein eigenes Vorhaben und nur nach technischer und rechtlicher Prüfung möglich.
    • Keine Schnittstelle zu einem Fremdsystem ohne vorherige Prüfung von Dokumentation und Zugang.
    • Keine KI-gestützten Entscheidungen. Die Anwendung zeigt Zustände und ändert sie auf Anweisung von Menschen.

    Eine eigene Anwendung braucht Pflege. Wer sie baut, muss sie auch betreiben wollen – das gehört ins Angebot und in die Entscheidung.

    Bereit für einen professionellen digitalen Auftritt? Lass uns kurz sprechen.

    Häufige Fragen

    Welchen Ablauf bildet heute keine Software ab?