Online-Bestellsystem
Online-Bestellsystem für Restaurants: dein eigener Direktkanal.
Auf Lieferplattformen bist du sichtbar. Dafür fällt je nach Anbieter und Tarif eine Provision an, und welche Daten du über deine Gäste bekommst, bestimmt die Plattform – nicht du. Was in deinem Fall gilt, steht in deinem Vertrag. Ein eigener Bestellweg ändert daran nicht alles und ist auch nicht umsonst. Er gibt dir aber einen Kanal, dessen Regeln du selbst bestimmst: welche Gerichte wann bestellbar sind, welche Varianten es gibt und wie lange die Abholung dauert.

Felix & Huy
Deine Experten für digitale Gastronomie
Worin unterscheidet sich das vom Lieferdienst-Setup?
Warum ein zweiter Weg neben der Plattform sinnvoll ist.
Für Gäste, die ohnehin regelmäßig bestellen, fällt auf einer Plattform bei jeder Bestellung erneut eine Provision an – in welcher Höhe, hängt an Anbieter und Tarif. Ein Teil dieser Gäste ließe sich möglicherweise auch direkt bestellen, wenn es den Weg gibt und er auf dem Smartphone funktioniert. Ob und wie viele, zeigt erst der Vergleich in deinem Betrieb. Dazu kommt die Karte: Auf der Plattform steht, was deren Struktur zulässt. Auf deinem eigenen Weg steht, was du anbietest.
Welcher Bestellweg passt: Abholung, QR am Tisch oder Plattform?
Hak ab, was auf deinen Betrieb zutrifft. Je mehr Punkte zutreffen, desto eher lohnt sich ein eigener Direktkanal neben der Plattform.
0 von 7 Punkten erfüllt.
Erst Sichtbarkeit, dann eigener Kanal.
Ohne bestehende Nachfrage bringt ein eigener Bestellweg wenig: Er erzeugt keine Reichweite. In diesem Fall sind Google-Profil, Website und gegebenenfalls eine Plattform die ersten Schritte.
Direktkanal, Abholung und QR-Bestellung im DetailDer Stand bleibt nur in diesem Fenster: nichts wird übertragen, nichts gespeichert. Beim Neuladen fängt die Liste wieder leer an.
Was einen Direktkanal tragfähig macht
Varianten, die zur Küche passen: Größen, Schärfegrade, Beilagen und Ausschlüsse werden so abgebildet, dass in der Küche keine Rückfrage entsteht.
Zeitfenster statt „so schnell wie möglich“: Abholzeiten richten sich nach deiner Kapazität, nicht nach der Erwartung des Bestellers.
Annahme und Status in der Hand des Betriebs: Eine Bestellung gilt erst, wenn ihr sie angenommen habt – nicht automatisch.
Eine Übersicht für Küche und Service: offene, angenommene und fertige Bestellungen in einer Ansicht statt auf Zetteln.
Woran ein eigener Bestellweg scheitern kann
- Die Karte ist zu unübersichtlich für ein Display in der Hand.
- Zeitfenster fehlen, und in der Stoßzeit stapeln sich Bestellungen, die niemand schafft.
- Varianten sind unvollständig, und in der Küche beginnt das Rätselraten.
- Niemand weiß, wer die Bestellung annimmt – deshalb bleibt sie liegen.
Für welche Betriebe das passt
Ein Direktkanal lohnt sich, wenn es bereits Nachfrage gibt, die heute anderswo landet.
- Betriebe mit regelmäßigem Abholgeschäft, das heute telefonisch läuft.
- Küchen mit wiederkehrenden Stammbestellungen, für die auf Plattformen jedes Mal erneut eine Provision anfällt.
- Restaurants mit hoher Tischauslastung, bei denen eine QR-Bestellung am Tisch den Service entlastet.
- Betriebe, die ihre Karte häufiger ändern, als eine Plattform es bequem zulässt.
- Nicht sinnvoll ist es als reiner Plattformersatz: Reichweite bringt eine eigene Seite nicht von selbst.
So gehen wir vor
1. Sortiment klären
Welche Gerichte eignen sich für Abholung oder Tischbestellung – und welche nicht.
2. Regeln festlegen
Zeitfenster, Vorlauf, Kapazität je Fenster, Varianten und Ausschlüsse werden definiert.
3. Einrichten oder entwickeln
Wir konfigurieren ein bewährtes Werkzeug oder entwickeln den Bestellweg im vereinbarten Umfang.
4. Testlauf im Betrieb
Erst ein ruhiger Service, dann die Stoßzeit. Was nicht funktioniert, wird vorher korrigiert.
Mögliche Module
Der Umfang wird je Projekt festgelegt; nichts davon ist ein fertiges Produkt.
- Bestellseite für Abholung mit Warenkorb, Varianten und Abholzeitfenstern
- QR-Bestellung am Tisch mit Tischzuordnung
- Annahme- und Statusschritte für den Betrieb
- Internes Bestellboard für Küche und Service
- Benachrichtigung an den Betrieb bei neuer Bestellung
- Pflichtangaben zu Allergenen und Zusatzstoffen als fester Bestandteil von Karte und Bestellstrecke
Die Angaben zu Zutaten, Allergenen und Zusatzstoffen liefert, prüft und verantwortet dein Betrieb. Wir richten die Erfassung und die Anzeige technisch so ein, dass die vorgeschriebenen Angaben ihren festen Platz haben und nicht leer bleiben können. Eine Rechtsberatung ist das nicht, und eine pauschale Haftungszusage geben wir dafür nicht.
Wo die Grenzen liegen
Ein eigener Bestellweg ist ausdrücklich kein Kassensystem:
- Keine Kassen-, TSE- oder Fiskalaufzeichnungslösung und keine Belegausgabe im Sinne der Kassensicherungsverordnung.
- Keine eigene Zahlungsabwicklung. Bezahlt wird bei Abholung oder am Tisch. Die Anbindung eines etablierten Zahlungsanbieters ist ein eigenes Vorhaben und nur nach technischer und rechtlicher Prüfung möglich.
- Keine eigene Fahrerlogistik und keine Lieferung – dafür sind Plattformen oder ein eigener Fahrdienst da.
- Keine Zusage zu Bestellmengen. Ein Kanal ersetzt keine Nachfrage.
- Keine fertige Schnittstelle zu einem bestimmten Kassen- oder Warenwirtschaftssystem ohne vorherige Prüfung.
Das interne Bestellboard ist eine Arbeitsansicht für dein Team. Es ist kein Kassensystem und ersetzt keines. Ob und ab wann in deinem Betrieb kassenrechtliche Pflichten greifen, ist nicht pauschal zu beantworten – das gehört mit deiner Steuerberatung und deinem Kassenhersteller geklärt, bevor ein Bestellweg live geht.
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