Uber Eats & Lieferando: Wann sich Lieferdienste für dein Restaurant lohnen
Die Gastronomie hat sich verändert.
Früher reichte es oft, gutes Essen zu kochen und auf Laufkundschaft zu setzen. Heute entscheidet das Smartphone bei vielen Bestellungen mit. Für die asiatische Gastronomie – von Sushi bis Pho, von Ramen bis Curry – können Plattformen wie Uber Eats und Lieferando deshalb ein relevanter zusätzlicher Vertriebskanal sein.
Vielleicht zögerst du noch. Gebühren, Technik und zusätzliche Abläufe müssen zum Betrieb passen. Diese 4 Aspekte helfen dir, Chancen und Aufwand realistischer einzuordnen.
1. Deine „digitale Laufkundschaft"
Stell dir Lieferando und Uber Eats nicht nur als Lieferdienst vor, sondern auch als digitalen Vertriebskanal. Viele Menschen öffnen diese Apps, wenn sie in ihrer Umgebung Essen bestellen möchten.
Wenn du dort nicht gelistet bist, existierst du für diese Kunden in diesem Moment nicht.
Ein Profil auf diesen Plattformen ist wie ein zweites Restaurant an der belebtesten Straße der Stadt. Du erreichst Kunden, die vielleicht nie an deinem echten Laden vorbeilaufen würden.
2. Prüfe, welche Gerichte lieferfähig sind
Viele asiatische Gerichte lassen sich gut für die Lieferung vorbereiten. Entscheidend sind aber Rezeptur, Verpackung, Entfernung und Übergabezeit.
- Sushi benötigt eine verlässliche Kühlung und eine stabile Verpackung.
- Currys und Suppen brauchen dichte Behälter und eine getrennte Verpackung empfindlicher Zutaten.
- Wok-Gerichte sollten so verpackt werden, dass Textur und Temperatur möglichst gut erhalten bleiben.
Teste jedes Gericht unter realistischen Bedingungen. Was nach der üblichen Lieferzeit nicht mehr überzeugt, sollte angepasst oder nicht in die Lieferkarte aufgenommen werden.
3. Umsatz an Regentagen
Jeder Gastronom kennt es: Es regnet, ist kalt oder ein langweiliger Dienstagabend. Das Restaurant bleibt leer.
Doch genau dann brummt das Liefergeschäft. Menschen wollen bei schlechtem Wetter nicht rausgehen – sie wollen Comfort Food auf der Couch.
Mit einem Lieferdienst gleichst du schwache Tage im Restaurant aus. Deine Küche ist sowieso besetzt, dein Koch ist da – warum also nicht den Umsatz mitnehmen, der über die App reinkommt?
4. Angst vor der Technik? Das muss nicht sein.
Viele Restaurantbesitzer scheuen den Aufwand:
- „Wie richte ich das Tablet ein?"
- „Wie kommen meine 100 Gerichte in die App?"
- „Was ist mit den Fotos?"
Das ist verständlich. Die Einrichtung kann nervig sein, Formulare sind kompliziert und Speisekarten müssen digitalisiert werden.
Aber genau hier darfst du nicht aufgeben.
Nach der Einrichtung braucht der Kanal weiterhin klare Zuständigkeiten: Öffnungszeiten, ausverkaufte Gerichte, Preise, Tablet und Übergabeprozesse müssen regelmäßig geprüft werden.
Fazit: Investition in die Zukunft
Natürlich verlangen die Plattformen eine Provision. Aber rechne es so:
- Die Plattform kann zusätzliche Nachfrage erschließen.
- Gebühren fallen in der Regel im Zusammenhang mit Bestellungen an; die aktuellen Vertragsbedingungen musst du trotzdem vollständig prüfen.
Du willst starten, hast aber keine Zeit für den Papierkram?
Genau dafür sind wir da. Als Full-Service Agentur für asiatische Gastronomie übernehmen wir die komplette Einrichtung für dich:
- Anmeldung bei Uber Eats / Lieferando
- Digitalisierung deiner Speisekarte
- Professionelle Produktbilder, die Appetit machen
- Einrichtung der Tablets
Konzentrier du dich auf das Kochen – wir bringen dein Essen ins Internet.
Möchtest du dein Restaurant digital sichtbarer machen?
In einem kostenlosen Erstgespräch prüfen wir, welche Maßnahmen zu deinem Restaurant, deinem Standort und deinen Zielen passen.